Seemühle Walenstadt, Borner AG
Bergwerk/Steinbruch Lochezen, CKU



- Bergwerk/Kalkbergwerk Seemühle Walenstadt, Borner AG
- Bergwerk/Steinbruch Lochezen; Cement- und Kalkfabrik Unterterzen, CKU
- See Kies AG Walenstadt
- Befahrung (Begehung), Bilder und Geschichte

Stand: 24.03.2017

Disclaimer
Bilder und Text sind keine Einladung oder Anleitung zum verbotenen Begehen des Höhlensystems, sondern sollen ersatzweise eine virtuelle PC-Höhlentour zu Hause ermöglichen und v. a. die Erinnerung an die interessante, aber auch entbehrungsreiche Bergbauepoche bei Walenstadt wach halten.

Fehlerhinweise/Ergänzungen/Impressum: Paul Gantner: hb4rb@sarganserland-walensee.ch.



Bild: Die Seemühle in den 1950er-Jahren (Abbruch 1968)


  • Lochezen und Seemühle sind Bergwerke der Extraklasse auf Grund der speziellen topografisch/tektonischen Verhältnisse, Abgrenzung durch einen See (Walensee) und weil an diesem Ort der erste industrielle Untertag-Abbau von Kalk-/Cement-Material der Schweiz erfolgte.

  • Die komplexe Geschichte der beiden Bergwerke wird auf der letzten Seite der folgenden Stollen-/Höhlen-Dokumentation betrachtet.

  • Die folgende Tour führt durch die Stollen der Seemühle via unterirdisches historisches Militärspital in die Stollen der Lochezen hinauf.

  • Exkurs-Links führen zu einem vertieften Einblick. Mit dem Zurück-Button des Browsers erfolgt jeweils problemlose Rückkehr zum Ausgangsort im Hauptartikel.



Der unterste Eingang zum Bergwerk Seemühle (Sohle 0):





Dieser Stollen-Eingang weist ordentlich versteckt Reste einer Jahreszahl auf (gefunden: Valentin Schoch). Unter der Annahme, dass die zweite Ziffer eine 8 bedeutet, ist das Zeitfenster nach oben durch 1899 und nach unten auf Grund historischer Quellen durch 1892 [Betriebsaufnahme der Seemühle] begrenzt. Das Schriftbild dürfte für 1896 sprechen:





Für den etwa 85 Meter westwärts und ca 5 m höher gelegenen und aussen verschütteten Stollen ist die wahrscheinlichste Jahreszahl 1892 (Betriebsaufnahme der Seemühle). Der dritte und letzte - ebenfalls aussen verschüttete - Tunnel/Stollen - unterhalb des Bruchweges in dessen oberstem Teil - erscheint 1906 auf der Siegfriedkarte, dürfte also ähnlich alt sein. Diese Tunnels/Stollen werden weiter hinten besprochen.


Start in das irdische 'Schwarze Loch':




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