Seemühle Walenstadt, Borner AG
Bergwerk/Steinbruch Lochezen, CKU



- Bergwerk/Kalkbergwerk Seemühle Walenstadt, Borner AG
- Bergwerk/Steinbruch Lochezen; Cement- und Kalkfabrik Unterterzen, CKU
- See Kies AG Walenstadt
- Befahrung (Begehung), Bilder und Geschichte

Stand: 02.04.2017

Disclaimer
Bilder und Text sind keine Einladung oder Anleitung zum verbotenen Begehen des Höhlensystems, sondern sollen ersatzweise eine virtuelle PC-Höhlentour zu Hause ermöglichen und v. a. die Erinnerung an die interessante, aber auch entbehrungsreiche Bergbauepoche bei Walenstadt wach halten.

Fehlerhinweise/Ergänzungen/Impressum: Paul Gantner: hb4rb@sarganserland-walensee.ch.



Bild: Die Seemühle in den 1950er-Jahren (Abbruch 1968)


  • Lochezen und Seemühle sind Bergwerke der Extraklasse auf Grund der speziellen topografisch/tektonischen Verhältnisse, Abgrenzung durch einen See (Walensee) und weil an diesem Ort der erste industrielle Untertag-Abbau von Kalk-/Cement-Material der Schweiz erfolgte.

  • Die komplexe Geschichte der beiden Bergwerke wird auf der letzten Seite der folgenden Stollen-/Höhlen-Dokumentation betrachtet.

  • Die folgende Tour führt durch die Stollen der Seemühle via unterirdisches historisches Militärspital in die Stollen der Lochezen hinauf.

  • Exkurse führen zu einem vertieften Einblick. Bei zum Teil ausgelagerten Exkursen erfolgt die problemlose Rückkehr zum Ausgangsort im Hauptartikel über den Zurückbutton des Browsers.


Der unterste Eingang zum Bergwerk Seemühle (Sohle 0):





Dieser Stollen-Eingang weist ordentlich versteckt Reste einer Jahreszahl auf (gefunden: Valentin Schoch). Unter der Annahme, dass die zweite Ziffer eine 8 bedeutet, ist das Zeitfenster nach oben durch 1899 und nach unten auf Grund historischer Quellen durch 1892 [Betriebsaufnahme der Seemühle] begrenzt. Das Schriftbild dürfte für 1896 sprechen:





Für den etwa 85 Meter westwärts und ca 5 m höher gelegenen und aussen verschütteten Stollen ist die wahrscheinlichste Jahreszahl 1892 (Betriebsaufnahme der Seemühle). Der dritte und letzte - ebenfalls aussen verschüttete - Tunnel/Stollen - unterhalb des Bruchweges in dessen oberstem Teil - erscheint 1906 auf der Siegfriedkarte, dürfte also ähnlich alt sein. Diese Tunnels/Stollen werden weiter hinten besprochen.


Start in das irdische 'Schwarze Loch':




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