Der Chappeliweg Weesen - Amden (- Toggenburg)

Der Name "Chappeliweg" geht auf eine nicht mehr existierende Wegkapelle bei Punkt 609 (siehe folgenden Kartenausschnitt) zurück. Um 1890 dürfte sie noch gestanden haben. Dort hatte man denn auch die besonders kritische Stelle um den Chappeli-Felsen hinter sich gebracht.


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Der Weg führte zunächst nach dem Verlassen von Weesen zunächst wohl auf der gelb punktierten Linie (1) bis zur Hohen Wand / Hinterberg. Dieser Waldweg weist keine Besonderheiten auf.

Ab dort führte (2; 3) ein Steig [mit Variante via (4) über hunderte von Treppenstufen zunächst in schwindelerregender Höhe um den Fels-Vorsprung herum, den die Leute Chappeli nennen. Auf der kleinen ebenen Fläche (Chappeli / Underchlause) stand beim erwähnten Chappeli auch eine gemauerte Rasthütte, wo die Träger eine Pause einlegen konnten.


Mathias Gabriel Lory (1830): Wegstück unterhalb des Chappeli. Der vordere Teil im Bild ist durch den Strassenbau 1882 zerstört worden. Die Felsspitze seeseits des Weges steht heute noch. Das hinten sichtbare Treppenteilstück um den Chappeli-Felsen ist ebenfalls heute noch auszumachen (siehe weiter unten):




Die selbe Passage um 1920 wo auch die heutige Strasse durchführt . . .




. . . und in der Gegenrichtung um 1932:





Balz Stäger (1899): Treppenweg unterhalb des Chappeli (Pkt. 609) im Detail:





Was ist heute vom Chappeliweg noch zu sehen?

Spuren des Treppenweges um den Chappeli-Felsen von der heutigen Strasse aus gesehen.



Detailansicht der Mauerung:




Die Fortsetzung oben, von oben betrachtet:



Einfacher zu begehen sind die restaurierten Teile oberhalb der Fahrstrasse, auf dem Kartenausschnitt (3) und (4). Im Folgenden sind Eindrücke vom Teil (3) festgehalten:







Der Chappeliweg - bevor er die Amdener Terrasse erreicht:





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